Das P-Konto in der Insolvenz


Benötige ich ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto)?

Ja, spätestens vor Stellung eines Insolvenzantrages sollten Sie ein P-Konto eröffnen bzw. Ihr bestehendes Girokonto umwandeln. Andernfalls ist Ihr Konto schutzlos bei Kontenpfändungen. Insbesondere wird der Insolvenzverwalter jegliches Guthaben Ihres Kontos sofort abschöpfen. Dies geschieht häufig auch selbst dann, wenn es sich bei Ihrem Bankguthaben um pfändungsfreies Arbeitseinkommen handelt.

Geschützt ist ein monatlicher Grundfreibetrag von derzeit € 1.073,88. Dieser Grundfreibetrag kann wegen Unterhaltsverpflichtungen erhöht werden. Er erhöht sich z.B. um monatlich € 404,16 für die erste Person und um jeweils € 225,17 für jede weitere Person. Geschützt sind zudem auch Kindergeld und bestimmte Sozialleistungen.

Schützen Sie sich! Wandeln Sei Ihr Girokonto in ein P-Konto um. Hierauf haben Sie einen Rechtsanspruch.

Das P-Konto in der Insolvenz
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