Was bleibt mir in der Insolvenz monatlich zum Leben?


Wenn Sie Arbeitnehmer sind, führt Ihr Arbeitgeber monatlich Ihren pfändbaren Einkommensanteil automatisch an den Insolvenzverwalter ab. Dessen Höhe ist abhängig von Ihrem bereinigten Nettoeinkommen und Ihren Unterhaltsverpflichtungen. Ihnen bleibt dann der pfändungsfreie Einkommensanteil zum Leben.

Pfändungstabelle prüfen!

Schauen Sie hier in der Pfändungstabelle nach, was Ihnen monatlich pfändungsfrei zum Leben bleibt: Pfändungstabelle 2015

Als Selbständiger müssen Sie (nach Freigabe Ihrer selbständigen Tätigkeit durch den Insolvenzverwalter) den monatlich „fiktiv“ pfändbaren Einkommensanteil direkt an den Insolvenzverwalter abführen. Dieser errechnet sich nach dem Nettoeinkommen, welches Sie aufgrund Ihres Ausbildungsstandes und Ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeiten als angestellter Arbeitnehmer auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt erzielen könnten (daher: „fiktiv“). Von diesem fiktiven Nettoeinkommen wird dann der pfändbare Einkommensanteil in Abhängigkeit von Ihren Unterhaltspflichten anhand der Pfändungstabelle errechnet.

Besonderheit bei Selbständigen!

Die Berechnung Ihres „fiktiven“ Nettoeinkommen obliegt alleine Ihnen. Fehler bei der Berechnung können Ihre Restschuldbefreiung gefährden. Lassen Sie sich hierbei beraten!

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