Das Privatinsolvenzverfahren


Das Privatinsolvenz-Verfahren (gesetzlich Verbraucherinsolvenz genannt) gibt einer Privatperson oder einem ehemals Selbständigen die Möglichkeit, nach 6 Jahren eine Schuldbefreiung zu erlangen.

Das Privatinsolvenz-Verfahren können zum einen Arbeitnehmer mit einer unbegrenzten Anzahl von Gläubigern durchführen (auch nur 1 Gläubiger ist möglich, aber auch 100). Zum anderen dürfen ehemals Selbständige ein Privatinsolvenz-Verfahren beantragen, wenn ihre Schuldenhöhe und Gläubigeranzahl überschaubar (höchstens 19 Gläubiger) sind und keine Verpflichtungen aus Arbeitsverhältnissen mit ehemaligen Angestellten mehr bestehen (z. B. Lohnrückstände, Sozialversicherungsrückstände bei der Krankenkasse etc.). Selbständige bzw. aktive Kleinunternehmer hingegen können ein Regel-Insolvenzverfahren (das „normale“ Insolvenzverfahren) machen, für das ähnliche Regeln gelten.

Was ist eine Privatinsolvenz?
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